Briefkasten-Flyer 'Hoffnung schenken…'

Art.Nr. TK848

Normaler Preis Fr. 0.80

inkl. MwSt.

Der Flyer bietet eine kleine Hilfestellung, mit Krisen umzugehen und Gott einzubeziehen.

Anwendung: Titelteil einfach anknicken und Flyer aus dem Briefkasten schauen lassen. So springt er ins Auge.

Masse: A5 (14,8 x 21 cm)

Zum Einstecken in Briefkästen oder verteilen.

Text:

«Not lehrt beten!»
«Da hilft nur noch beten!»

Kennen Sie diese Ausdrücke?

Aber was ist,
wenn ich das gar nicht mehr kann?
Oder grundsätzlich in Frage stelle?


Alles im Griff!?
Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, soll man laut einem
Spruch den Kopf nicht hängen lassen. Aber diese Kräfte oder das
Durchhaltevermögen, Krisen zu bewältigen, sind oftmals gar
nicht vorhanden. Das Wesen einer Krise ist es ja gerade,
dass wir sie nicht im Griff haben. Eher sie uns.

Die Krise eingestehen

Wenn ich ohnehin nichts im Griff habe, kann und darf ich mir das
auch eingestehen. Sorgen, Ungewissheit, Krankheit, Leid, Schmerz, bis
hin zu Sterben und Tod – auf die Krise selbst haben wir zumeist gar
keinen Einfluss. Allenfalls, wie wir darauf reagieren.

Aber das ist schon die erste, vielleicht wichtigste Erkenntnis. In dem
ich sie nicht verdränge, kann ich nach Hilfen Ausschau halten ...

1. Die Krise bewusst annehmen
Es muss nicht alles in gewohnter Manier weiter gehen. Einen Grossteil der Segel im
Sturm einzuholen, verringert den Kraftaufwand und lässt leichter manövrieren. Zu
grosse Ambitionen sind in diesem Fall nicht hilfreich.

2. Tag für Tag nehmen
«Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Herausforderung mit sich bringt»,1 ist ein
guter Rat der Bibel, der im Zusammenhang mit Sorgen steht. Der zusätzliche Blick auf
morgen und übermorgen und ... erdrückt. Zudem ist es das Wesen von Sorgen, das
viele gar nicht eintreffen.

3. Tagen und Leben Struktur geben

Alles hat seine Zeit. Den Tagen – und auch seinem Leben – eine Struktur oder einen
Rhythmus zu geben, hilft, sich nicht zu verlieren in Sich-Hängen-Lassen oder Überaktivität.
Ruhen und Aktivität: Alles an seinem Platz!

4. Trotz allem gibt es gute Momente
Auch in der allergrössten Krise gibt es diese kleinen, wertvollen Momente. Das
Augenmerk darauf zu lenken ist das eine, sich bewusst Gutes zu tun ein weiteres.

5. Wunschvorstellungen knicken
Oft haben wir die Wunschvorstellung, dass Gott uns vor allen Krisen und allem Übel
beschützen sollte. Selbst wenn es an einer Stelle in der Bibel heisst, dass uns alles zum
Guten dienen soll2, ist das noch lange nicht alles gut und kann schmerzen. Vieles verstehen
wir nicht – und das wird immer so bleiben. Gott ist keine Anti-Leid-Versicherung
oder Verhinderungsautomat von allem Unguten. Wenn Sturm kommt, stürmt es. Gott
schützt uns eben nicht vor allem Bösen, aber trägt und hält darin.

6. Gott suchen in der Krise
Der Halt liegt alleine schon darin, dass ich Gott alles sagen, ja ihm sogar vorhalten
kann. Allein das ist schon das «Gott nahen» und «Gott suchen», auf das hin sich Gott zu uns
aufmacht.3 Auch Jesus am Kreuz rief aus: «Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich
verlassen?»4 Aber dies war eine Etappe auf dem Weg, dass er selbst in der höchsten
Not, Geborgenheit in Gott als Vater fand: «Vater, in Deine Hände lege ich meinen Geist,
mein ganzes Leben.»5

«Not lehrt beten!» oder «Da hilft nur noch beten!»
sind nicht die einzigen Hilfen, aber auch.
Und zwar die Wichtigsten!

Gott erleben:
christliche-lebensberatung.ch | gottkennen.ch oder mystory.me | alphalive.ch oder life-seminar.ch/de


bibelserver.ch: 1 vgl. Matthäus 6,34 | 2 Römer 8,28 | 3 Jakobus 4,8 | 4 Matthäus 27,46 | 5 Lukas 23,46